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  • Jörg Malinowski

Prozesscoaching

Auch wenn bereits ein Prozess bei Gericht anhängig ist, besteht noch die Möglichkeit, den Konflikt einvernehmlich zu beenden, indem ein sogenannter Vergleich geschlossen wird. Dies geht nur mit Zustimmung aller Parteien, d.h. er muss ausgehandelt werden. Auch können Gerichte den Parteien eigene Vergleichsvorschläge unterbreiten.


Aus meiner langjährigen Gerichtspraxis weiß ich, dass sich die Betroffenen oft unsicher sind, ob sie das Richtige tun, wenn sie einem solchen Vergleich zustimmen. Im Gegensatz zur Mediation werden gerichtliche Vergleichsverhandlungen nicht immer fair und transparent geführt. Es kommen nicht alle Fakten auf den Tisch, vielmehr versucht jede Partei für sich möglichst optimal zu verhandeln. Trotz Aufklärung über die bestehende Rechtslage und Prozessrisiken durch die eigenen anwaltlichen Vertreter bleibt oft die Frage: "Soll ich das tun? Gebe ich nicht zu viel nach?"


Diese Fragen sind völlig legitim und normal. Sie lassen sich nur dadurch beantworten, dass Klarheit über die eigenen Bedürfnisse und Ressourcen geschaffen wird. Das Recht ist dabei nicht der alleinige Maßstab, sondern auch eigene Werte und Vorstellungen von Gerechtigkeit und Fairness spielen eine Rolle.


Im Prozesscoaching gehe ich mit Ihnen genau diesen Fragen nach. Wir klären Ihre persönlichen Ziele und Interessen und arbeiten Ihre eigenen Ressourcen zur Umsetzung heraus. Dies geschieht immer in enger Abstimmung mit dem laufenden gerichtlichen Verfahren und Ihren anwaltlichen Vertretern. So bekommen Sie neben der notwendigen rechtlichen Vertretung eine klare Vorstellung davon, was Sie persönlich erreichen wollen. Dies hilft Ihnen bei der Entscheidung, einen Vergleich anzunehmen oder auch abzulehnen.

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